Bei Zwar können Senioren am Ende ihres Berufslebens ihre Freizeit aktiver und unverbindlicher selbst gestalten. Dadurch soll eine menschliche Vernetzung herbeigeführt werden. So die Rheinische Post, die in ihrer Ausgabe vom 21. Juni 2017 ausführlich über das Zwar-Projekt in Baumberg berichtet. Dr. Rüdiger Weißelberg, Mitglied des Zwar-Moderatorenteams und Leiter der Basistreffen, zieht ein äußerst positives Fazit: „Baumberg ist sich deutlich nähe gekommen und es sind viele private Kontakte entstanden.“
Der BAB findet das toll und freut sich mit den Zwar-Teilnehmern und Baumberg. Endlich entsteht in Baumberg ein Gemeinschaftsgefühl. Miteinander, Kommunikation, Gemeinsamkeiten, Zusammenhörigkeitsgefühl sind Werte, die für Baumberg sehr wichtig sind, die wir leben müssen, um zusammen zu finden. Hier haben Zwar und der BAB sicherlich ein gemeinsames Verständnis. Und das ist gut so!
Die Sonnwendfeier des BAB ist ein offenes, fröhliches und ungezwungenes Fest für Jedermann. Und das, um das direkt zu sagen, soll auch so bleiben! Jeder, der Lust und Laune hat, egal ob Jung oder Alt, ob Deutscher oder nicht, soll kommen und sich einfach wohl in seiner Haut fühlen. Wir nehmen keinen Eintritt, zäunen nicht ein, Live-Musik ist zur Untermalung dabei und das Wichtigste: Man trifft einfach Leute in unkomplizierter Atmosphäre, Leute, die man teilweise schon seit Langem nicht mehr gesehen hat, und „quatscht“ miteinander, hört Musik und sieht ins Riesenfeuer. Zwischendurch ein paar Getränke, etwas zu essen, alles zu „zivilen“ Preisen, unterhalb der Preise vieler anderer Feste in der Umgebung. In dieser Form ist die Sonnwendfeier in Baumberg einmalig. So möchten wir das in Zukunft weiter so haben. Für Baumberg, für Monheim, für unsere Gäste, für den BAB, für unser aller Lebensqualität, um sagen zu können „Es war mal wieder super! Bis zum nächsten Jahr!“
Sorgen bereitet uns zunehmend, Kosten und Einnahmen im Gleichschritt zu halten. Für ein gut besuchtes Sonnwendfest, um das einmal offen und direkt auch zu sagen, entstehen Kosten in Höhe von etwa 20.000 Euro.
Seit einigen Jahren schon haben wir eine „Bierbude“ umfunktioniert, bieten dort keine Biere und keine antialkoholischen Getränke mehr an. Stattdessen selbstgemachten Cocktail, Wein, Prosecco und Hugo, dazu, wer möchte, Kaffee. Also einmal etwas ganz Anderes auf der Bürgerwiese. Natürlich haben wir uns anfangs gefragt, ob es Sinn macht, diese Getränke gerade auf der Sonnwendfeier anzubieten. Schließlich ist hier eher das Rustikale vorherrschend. Aber das Tolle ist: Diese Angebote werden von unseren Gästen zunehmend angeboten. Steigend auch auf der Sonnwendfeier 2017. Dachten wir zunächst, dass diese Angebote speziell von unseren weiblichen Gästen angenommen werden, so stellen wir nun erfreut fest, dass auch die männlichen Gäste hieran zunehmend Gefallen finden. Deshalb waren wir beim Thema „Cocktail“ schon vor Ablauf des Festes leider leer „geschossen“. Sorry, aber nächstes Jahr machen wir mehr an Cocktail. Und natürlich finden wir diese Entwicklung auf der Bürgerwiese toll. Herzlichen Dank!
Endlich einmal wieder Glück gehabt! Erinnern wir uns kurz an das vergangene Fest 2016. Von morgens bis abends regnete es in Strömen, aber wirklich durchgängig wie aus Kübeln. Folge dessen erschienen nur wenige, durch nichts zu erschütternde Gäste, zumeist in Gummistiefeln bei total aufgeweichtem Boden. Und natürlich unsere 100 ehrenamtlichen Helfer, die dann leider nichts zu tun hatten. Ein fettes Minus für den BAB. Pech gehabt!
In diesem Jahr hatten wir dann Glück. Es regnete überhaupt nicht und auch die „Hunds-Hitze“, die eine Woche vorher noch mit Temperaturen weit jenseits der 30 Grad herrschte, war vorüber. Idealwetter also auf der Baumberger Bürgerwiese. Zudem kein Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft bei irgendeiner Welt- oder Europameisterschaft.
Also auf zur Bürgerwiese! Und viele Menschen kamen! Die Wiese war endlich wieder einmal voll und super besucht. Es war ein tolles Fest, einfach unvergleichbar. Jung und Alt hatten ihre Freude daran. Das große Feuer brannte lichterloh ab etwa 22.00 Uhr. Natürlich hatten auch viele Familien mit Kindern ihren Spaß dabei. Und auch für die ehrenamtlichen BAB-Helfern galt: Es macht viel mehr Spaß, richtig zu arbeiten und anzupacken anstatt herum zu sitzen und keine Gäste zu haben. Insofern auch hier sehr gute Stimmung! Ach übrigens: In diesem Jahr haben uns auch einige Flüchtlinge geholfen. Allen, die uns tatkräftig unterstützt haben, sagt der BAB ein herzliches Dankeschön. Ohne unsere Helfer wäre das Fest nicht mehr durchzuführen.
Besonders schön für den BAB: Die Sonnwendfeier hat in 2017 wieder einen Überschuss gebracht. Leider reicht der nicht aus, den Verlust des vergangenen Jahres auszugleichen. Aber immerhin: Es geht wieder aufwärts! Insofern eine wirklich tolle und gelungene Veranstaltung, die auch den BAB motiviert. Dann mal wieder: Auf ins Jahr 2018 – natürlich zur Sonnwendfeier auf der Bürgerwiese, der Jubiläums-Sonnwende, der 40igsten insgesamt in Baumberg. Davon nächstes Jahr mehr auf dieser Homepage.
Immer wieder kommt das Thema auf, dass der BAB das Bier auf der Bürgerwiese sehr teuer verkauft. Leider wird das dann durch die sozialen Medien, wie beispielsweise Facebook, auch noch unkontrolliert einfach weiterverbreitet.
Wie schaut es denn nun wirklich aus mit dem Bierpreis! Steigen wir direkt einmal ein!
Oberste Zielsetzung ist eine ausgewogene Preisgestaltung, die sich an den Preisen anderer Feste in Monheim und Baumberg orientiert. Die Preise bleiben stabil und sind die gleichen wie im Vorjahr. Also keine Erhöhung!
Generell verkaufen wir die Wertmarke wieder für 0,70 Euro!
Das Bier gibt es wieder in einem 0.3 Liter Einwegbecher für drei Wertmarken (2,10 Euro), was einem Bierpreis, gerechnet auf ein 0,2 Liter Glas von 1,40 Euro entspricht.
15 Monate hat es gedauert und 2,9 Mio. Euro gekostet. Es hat sich aber gelohnt: Das Kanalsystem erneuert, Straße und Bürgersteige neu gestaltet, den Verkehr neu geregelt. Die Hauptstraße ist nun, was Straße und Bürgersteige betrifft, ein absoluter Hingucker.
Natürlich sind einige Themen der Hauptstraße immer noch vorhanden, aber das war ja vorher schon klar. Als da sind: Hoher Durchgangsverkehr, zu wenige Parkplätze, kein allzu interessanter Mix aus Geschäften, Serviceangeboten und Gastronomiebetrieben. Wichtig jedoch: Durch die Sanierungsmaßnahme wurden deutliche Verbesserungen erzielt. Verbesserung des optischen Gesamteindrucks, Absenkung und Verbreiterung der Bürgersteige, Beruhigung des Verkehrsflusses, Optimierung der Beleuchtungsanlagen, um nur einige zu nennen.
Jetzt war es dann soweit. Am 31. Mai wurde die Hauptstraße für den Verkehr wieder freigegeben. Punkt 14.00 Uhr fand die „Übergabe“ statt. Und zwar an der Kreuzung Hauptstraße, Deichstraße, Humboldstraße. Ein buntes Flatterband war über die Straße gespannt. Etwa 30 Personen waren erschienen. Dabei war die Verwaltung der Stadt Monheim sehr gut vertreten. Daniel Zimmermann, der Bürgermeister, Herr Liebermann als Beigeordneter und Herr Apsel als der zuständige Bereichsleiter. Dazu Florian Sander als Projektleiter und Isabel Port als Organisatorin der drei Hauptstraßenfeste und viele mehr. Dazu Geschäftsleute und Anwohner der Hauptstraße. Alle gut gelaunt und mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Herr Zimmermann bedanke sich zunächst bei den Geschäftsleuten und den Anwohnern, die doch Einiges zu ertragen hatten sowie bei den Planern und Bauleuten, die die Arbeiten geleistet haben.
Dann der Griff zur Schere. Etwa 20 Personen, jede eine Schere in der Hand, schnitten das Band gemeinsam durch. Geschafft, die neue Prachtstraße Baumbergs ist wieder befahrbar! Es kann losgehen.
Einige Arbeiten, insbesondere die Pflasterungen der Bürgersteige und der Parkplätze am oberen Teil der Hauptstraße werden in den nächsten Wochen erledigt werden.
Bleibt zu hoffen, daß die dann neue Verkehrsregelung – Einbahnstraße für den Autoverkehr Richtung Urdenbach sowie Radverkehr in beiden Richtungen – sich bewähren und die neuen Beete und die neuen Kübel auch gepflegt werden und nicht im Unkraut vergehen.
Insgesamt jedoch ein Projekt, das sich für Baumberg und die Hauptstraße sicherlich gelohnt hat.
Jetzt kommt es darauf an, was die Geschäftsleute, die Anwohner und die Nutzer daraus machen. Erste Stichworte sind sicherlich schon in der Diskussion: Außengastronomie auf den breiteren Bürgersteigen, die eine oder andere Veranstaltung gemeinsamer Art auf der Hauptstraße. Und, und: Möglichst viele Baumberger, die auf der Hauptstraße einkaufen gehen und die Gastronomiebetriebe besuchen. Auf geht’s! Wohin? Natürlich zur Hauptstraße! Das lohnt sich!